Produts da bestia sco spina dorsala da la provisiun da proteina? Sensa alimentaziun da campagna, la Svizzera po produir circa 20% dapli proteina in local.

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Rund 60 Prozent der Schweizer Ackerfläche dienen heute dem Futterbau. Wird diese Fläche für Lebensmittel zum direkten Verzehr genutzt, entfällt der Umweg über das Tier, und je Hektare steht mehr Nahrung und Protein zur Verfügung. Wie gross der Verlust ist, hängt von der Tierart ab. Wiederkäuer verwerten Gras effizient und sind laut Mottet et al. (2017) mit rund 0.6 Kilogramm menschlich essbarem Futterprotein je Kilogramm tierischem Protein Nettolieferanten. Schweine und Hühner sind auf Kraftfutter angewiesen; in industriellen Systemen werden 2.9 bis 5.2 Kilogramm essbares Protein je Kilogramm tierisches Protein eingesetzt. Für die USA zeigen Shepon et al. (2018), dass pflanzliche Ersatzprodukte je Fläche das Zwei- bis Zwanzigfache an vergleichbarer Nahrung liefern. Der Verlust entsteht also nicht durch die Tierhaltung an sich, sondern durch Futter vom Ackerland. Die Richtung ist gut abgestützt. Agroscope berechnete 2017, dass eine stärker pflanzenbasierte Ernährung die Kalorien-Selbstversorgung von 61 auf gegen 80 Prozent hebt, die Futtermittelimporte um 85 Prozent senkt und den Tierbestand etwa halbiert. Ein Agroscope-Bericht für die wirtschaftliche Landesversorgung kommt zum Schluss, dass sich die Bevölkerung im Notfall ganz aus inländischer Produktion ernähren liesse. Das Angebot verschiebt sich dabei von tierischem zu pflanzlichem Protein. Beide sind nicht gleichwertig: Pflanzenprotein muss kombiniert werden, um alle essenziellen Aminosäuren abzudecken (FAO, 2013). Als weitere Modellergebnisse nennen die Studien tiefere Treibhausgas- und Ammoniakemissionen. Die Tierhaltung bleibt bestehen, stützt sich aber auf Grasland und Nebenprodukte.

Plural • Produts da bestia sco spina dorsala da la provisiun da proteina? Sensa alimentaziun da campagna, la Svizzera po produir circa 20% dapli proteina in local.