Preescolar público voluntario desde el primer año de vida. — Stimmen
Public group statements (Stimmen) for this initiative.
Stimmen
- Der Kanton Zürich baut eine öffentliche Vorschule auf, die Kinder ab einem Jahr betreuen und fördern soll. Eltern können selbst entscheiden, ob ihr Kind die Vorschule besucht. Das Ziel ist, allen Kindern die gleichen Chancen zu geben und Eltern die Berufstätigkeit zu erleichtern.: Die familienergänzende Betreuung von Kindern im Vorschulalter liegt in der Verantwortung der Gemeinden, weshalb es kantonal keine einheitlichen Zahlen gibt. Die Stadt Zürich wird darum als Beispiel eines Ballungsraums genannt: Dort lebten 2024 rund 21'000 Kinder im Vorschulalter, das Betreuungssystem kostet jährlich rund 327 Millionen Franken, wovon rund 70% von Eltern getragen werden. Eine staatlich organisierte Vorschule würde diesen Kostenanteil verschieben und erfordert eine Anpassung des kantonalen Schul- oder Sozialrechts, etwa des Volksschulgesetzes oder des Kinder- und Jugendhilfegesetzes. — Votes: Yes 40, No 2, Undecided 5 (total 47)
- Die Vorschule wird Teil des Bildungssystems und ist eng mit dem Kindergarten verbunden. Wenn ein Kind aus der Vorschule in den Kindergarten wechselt, soll das möglichst fliessend passieren. Die Förderung folgt einem klaren pädagogischen Konzept.: In der Schweiz koordinieren die 26 Kantone ihre Bildungssysteme über die EDK [Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren]. Das HarmoS-Konkordat von 2007 regelt Schuleintritt und Stufendauer. Eine Integration der Vorschule würde eine Erweiterung dieses Konkordats oder eine neue interkantonale Vereinbarung erfordern, die von den Kantonsparlamenten ratifiziert werden müsste. — Votes: Yes 41, No 4, Undecided 2 (total 47)
- Die Vorschule wird von den Kantonen geleitet, wie es heute beim Kindergarten der Fall ist. Die Kantone arbeiten zusammen, damit die Vorschule in der ganzen Schweiz ähnliche Standards hat. Die Gemeinden sind verantwortlich dafür, dass das Angebot vor Ort funktioniert.: Die EDK umfasst alle 26 Kantone. Kantone können interkantonalen Vereinbarungen beitreten oder fernbleiben, was zu unterschiedlicher Abdeckung führen kann: Beim HarmoS-Konkordat, das 2009 in Kraft trat, sind bis heute nicht alle Kantone beigetreten. Eine analoge Vereinbarung für die Vorschule würde dasselbe Ratifikationsverfahren in den Kantonsparlamenten erfordern. — Votes: Yes 41, No 2, Undecided 2 (total 45)
- Der Kanton überprüft alle Vorschulen regelmässig und stellt sicher, dass überall die gleiche Qualität herrscht. Bücher, Spielmaterialien und Lernmittel werden kostenlos abgegeben. So spielt es keine Rolle, ob die Eltern viel oder wenig verdienen.: In der Stadt Zürich bieten über 95% der 330 Kindertagesstätten subventionierte Plätze an und unterliegen städtischer Aufsicht. Eine kantonale Qualitätskontrolle analog zum Volksschulgesetz (VSG ZH) würde diese Aufsicht formalisieren und auf alle Anbieter ausweiten. Für die kostenfreie Bereitstellung von Lernmaterialien ist eine kantonale Gesetzgebung möglich; ein verfassungsrechtliches Gebot besteht nicht automatisch, da Art. 62 Abs. 2 BV (der Kantone dazu verpflichtet, Grundschulunterricht anzubieten, der allen Kindern offensteht, obligatorisch ist und an öffentlichen Schulen unentgeltlich gilt) nur den obligatorischen Schulunterricht erfasst. — Votes: Yes 38, No 5, Undecided 2 (total 45)
- Die Kosten der Vorschule sollen nicht hauptsächlich von den Eltern getragen werden, sondern von der öffentlichen Hand. Es gibt zwei Vorschläge: Entweder zahlen die Gemeinden alles, wie beim Kindergarten. Oder die Kosten werden auf Gemeinden, Kantone, Bund und Arbeitgeber verteilt.: Eltern in der Stadt Zürich tragen heute rund 70% der Kosten der Vorschulbetreuung (230 von 327 Millionen Franken jährlich, Stand 2024). Variante A würde diese Last vollständig auf die Gemeinden verlagern. Variante B würde Bund und Arbeitgeber einbeziehen; ein obligatorischer Arbeitgeberbeitrag erfordert eine bundesrechtliche Grundlage. — Votes: Yes 37, No 7, Undecided 1 (total 45)