Durch Stundung wird den Erbenden über einen definierten Zeitraum ermöglicht die Steuer in Raten zu zahlen. Das verhindert bsow. Zwangsverkäufe von KMU's.
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3 Kommentare
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O. H.Komplizin/Komplize
vor 5 Tagen
Stundung löst ein Problem, das bei richtiger Schwelle gar nicht entsteht.
Rund 90 % der Schweizer Firmen sind Mikrounternehmen mit unter 10 Mitarbeitenden, über die Hälfte hat genau eine beschäftigte Person. Drei Viertel aller KMU setzen unter CHF 500'000 um. Bei 5–10x EBIT liegen auch grössere KMU meist klar unter 20 Mio.
Zieht die Initiative die Grenze bei 30–50 Mio., fällt faktisch kein KMU darunter. Das Zwangsverkaufs-Szenario betrifft wenige grosse Familienunternehmen, nicht den Werkplatz.
Firmen dieser Grösse haben vollen Zugang zu Bank- und Investorenkapital. Eine Steuerschuld von einigen Prozent auf einen Wert über 30 Mio. ist finanzierbar – dafür braucht es keine Speziallösung.
Eine Diversifikation des Aktionariats ist dabei kein Schaden: Firmen mit breiterem Aktionariat und professioneller Führung performen im Schnitt besser als rein familiengeführte.
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O. H.Komplizin/Komplize
vor 4 Tagen
In dem Lösungsvorschlag, der viele Befürworter hat, werden sehr grosse Vermögen erwähnt:
Plural • Lösung #1 zu Hohe Erbschaften zur Umverteilung nutzen und damit die Meritokratie fördern.
Bei 5 Millionen wäre ich auch für die Stundungsmöglichkeit. Ich halte es persönlich nicht für sinnvoll, schon Vermögen in dem Bereich zu belasten. Es ist gut für alle, wenn viele Menschen wohlhabend sind.
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D. G.Autor
vor 5 Tagen
Das stimmt natürlich, da in den Lösungen (glaub) von keine konkreten Zahl die Rede war, war es schwierig die angestrebte Schwelle einzuschätzen.
Dieses Jahr gab es einen Vorschlag von Patrick Hässig (GLP) für eine Bundeserbschaftssteuer um die AHV zu finanzieren, mit einem Freibetrag von 5Mio und 0.33% Steuer. Das ist deutlich tiefer als deine vorgeschlagenen 30-50Mio.
Diese Zahl schwirrte mir deshalb im Kopf. Dort bräuchte es meiner Meinung nach eine Stundungsmöglichkeit.
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Plural • Lösung #8 zu Hohe Erbschaften zur Umverteilung nutzen und damit die Meritokratie fördern.