Plural • Problem #7 zu Hohe Erbschaften zur Umverteilung nutzen und damit die Meritokratie fördern.
Problem #7
Massive Vermögenskonzentration gefährdet die Demokratie. Wenn das reichste 1% fast die Hälfte des Privatvermögens besitzt, steigt deren politischer Einfluss überproportional. Extreme Erbschaften führen zur Machtballung, die das Prinzip „eine Person, eine Stimme“ aushöhlt.
Überzeugt? Bewerte diesen Beitrag aus der Community – und hilf mit, die besten Ideen sichtbar zu machen.
1 Kommentar
Diskutiere mit: stelle Fragen, hinterfrage und ergänze, damit der Beitrag klarer wird.
1000 verbleibende Zeichen
D. M.
vor 8 Monaten
Eine Person, eine Stimme gilt für Wahlen und Abstimmungen. Das individuelle Vermögen ist da irrelevant.
Massive Vermögenskonzentration kann die Demokratie nur indirekt gefährden - über Lobbyistische Einflussnahme über Stiftungen, NGO etc.
Nur so kann der politische Einfluss überproportional steigen.
Extreme Erbschaften führen also höchstens über Umwege und Aktivität zur Machtballung. Die Erbschaft als solche tangiert das Prinzip „eine Person, eine Stimme“ keinesfalls direkt.
Meine Idee wäre, dass jede Steuerzahlende Person selbst definiert, wofür das eigen Steuersubstrat eingesetzt wird. Mit solch einer demokratischen Definition des Budgets hätten die reichsten 1% welche wohl mehr als die Hälfte der Vermögenssteuer bezahlt, einen überproportionalen Einfluss (wer zahlt befiehlt).