Stimmkraft der Jüngeren stärken für zukunftsorientierte Entscheidungen. — Solution
Solution
Personen verlieren ihr Stimmrecht mit Erreichen des ordentlichen Rentenalters. Damit wird sichergestellt, dass politische Entscheidungen primär von jenen getroffen werden, die deren langfristige Folgen noch erleben.
Discussion
- Renato Pichler (2026-04-18): Wenn über Renten abgestimmt wird, werden die Rentner auch ausgeschlossen? Damit stirbt die Demokratie: Eine Person = eine Stimme. Wenn man damit beginnt, werden bald weitere Diskriminierungen folgen. Z.B. kein Stimmrecht für Menschen ohne Hochschulabschluss? Oder sollte man das Stimmrecht allen entziehen, die keine Kinder haben, wenn es um Familienpolitik geht? Es gäbe endlos Gründe weshalb bestimmte Personengruppen ausgeschlossen werden sollten. Deshalb sollte man die Demokratie und den Zusammenhalt der Gesellschaft nicht mit solch einen Vorstoss gefährden.
- Dario Miglioretto (2026-02-15): Diese Idee könnte dazu führen, dass das Rentenalter erhöht wird :) Ernsthaft finde ich diese Idee sehr diskriminierend. Wenn schon, dann müsste der Entzug wie folgt berechnet werden: "aktuelles Durchschnittsalter minus das Mündigkeitsalter". So wäre die Diskrimination zum Lebensanfang und Ende gleich verteilt. Früher gab es einen Ältesten-Rat - hat wahrscheinlich was mit Lebenserfahrung und Weisheit zu tun. Im Alter können Abgeklärtheit und Besonnenheit sowie Resilienz stärker ausgebildet sein. Die Jugend ist empfänglicher für Ideologische Hysterie und geschürte Angst und/oder populistisches. Demografische Entwicklung ist Realität in der wir alle Leben und über die wir alle entscheiden sollten. Was kommt nach dem Entzug des Stimmrechts? Der Entzug des Rechts auf Leben?
- ↳ Oliver Herren (2026-02-17): "aktuelles Durchschnittsalter minus das Mündigkeitsalter": Ich vermute, du meinst die aktuelle Lebenserwartung, das Durchschnittsalter liegt etwa bei 43. Die aktuelle Lebenserwartung liegt bei ungefähr 83 Jahren. 83 minus 18 = 65. Das entspricht somit dem heutigen Rentenalter.