Soll der öffentliche Nahverkehr in der Stadt Zürich kostenlos sein?
Mobilität ist ein Grundbedürfnis in urbanen Gebieten. Diese Initiative zielt darauf ab, den öffentlichen Nahverkehr in Zürich kostenlos zu machen. Dadurch werden administrative Kosten eingespart und irrationale Ausweichbewegungen auf andere Fortbewegungsmittel verringert.
Problem
- Der Individualverkehr mit Benzin-, Diesel- oder auch E-Autos ist nicht nachhaltig für die Umwelt und das Klima, da der energetische Fussabdruck pro zurückgelegtem Kilometer sehr hoch ist.
- Staus belasten Städte, führen zu wirtschaftlichen Schäden durch verlorene Arbeitszeit und erhöhen die Transportkosten.
- Abgase und Feinstaub belasten die Gesundheit, erhöhen Kosten und senken die Arbeitsleistung. Reifenabrieb ist ein grosses Problem.
- Strassen und Parkplätze verbrauchen wertvolle Flächen für Wohnraum und Erholung.
- Zu viele Autos verringern die städtische Attraktivität durch Stau, hohe Lärm- und Umweltbelastungen.
Solution
- Der öffentliche Nahverkehr wird kostenlos angeboten, um allen Bewohnern einfachen Zugang zu Mobilität zu ermöglichen.
- Die Verkehrsbetriebe messen die Auslastung und passen die Angebote entsprechend an, um sinnvolle Reisezeiten zu gewährleisten.
- Die Finanzierung des kostenlosen ÖPNV erfolgt über die Gemeindesteuern, um die Kosten gerecht zu verteilen.
- Die Finanzierung erfolgt zusätzlich über eine Erhöhung der Kurtaxe für Touristen.
- Die Kosten pro Kilometer werden national verglichen und die Verkehrsbetriebe haben klare Effizienzziele.
Benefit
- Die Förderung öffentlicher Verkehrsmittel reduziert Treibhausgasemissionen und Luftverschmutzung. In Städten senkt dies Emissionen und bekämpft Gesundheitsprobleme wie Asthma und Atemwegserkrankungen.
- Der öffentliche Verkehr kann effizienter angeboten werden, je mehr Personen diesen Nutzen. Es gibt klar positive Skaleneffekte bei den Kosten pro gefahrenen Kilometer.
- Weniger Verkehr, kürzere Pendelzeiten, weniger Stress durch Umstieg auf ÖPNV.
- Für Touristen wird Zürich so noch attraktiver.
- Für den ZVV (Betreiber des ÖPNV Zürich) entstehen Kosteneinsparungen durch Wegfallen von Kontrolleuren, Ticketmaschinen und Apps.
Public support
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Discussion
- Thomas Maurer (2026-07-31): Kostenloser Nahverkehr tönt gut, stimmt aber natürlich nicht. Der öffentliche Verkehr wird schon heute massiv subventioniert, weil die Preise nicht kostendeckend sind. Wenn der Kostendruck wegfällt, wird in unsinnige Projekte investiert. Es braucht für jede staatliche Leistung ein Preisschild.
- Thomas Link (2026-07-06): Die Idee ist vermutlich ein Draufzahlgeschäft, wenn man die Bilanz nur gegen die wegfallenden, administrativen Kosten macht. Es muss eine Vollkostenrechnung der Automobile in der Stadt gmacht werden. Der Eindruck Freeloader (Schmarotzer) scheint nahe zu liegen – aber was ist mit den Autofahrern, die für die gleiche PW-Steuer der Ausserstädtischen die Strassen verstopfen? Vielleicht muss man gar nicht so weit ins Ausland schauen, um das Konzept zu verfeinern: [Autofreie Orte | Schweiz Tourismus](https://www.myswitzerland.com/de-ch/reiseziele/ferienorte-und-staedte/autofreie-orte/)
- ↳ Marco Preuss (2026-07-06): Ein guter Einwand. Generell ist der öffentliche Nahverkehr nicht attraktiv genug für Mitmenschen aus dem städtischen Umland. Sind wir ehrlich wer schonmal in Deutschland war ist froh über die Zustände in der Schweiz. Mittelwege müssen nicht immer "faule" Kompromisse sein. Verstärkung des Angebots, mit besseren Taktzeiten im Umland, höhere Nachfrage wenn PW-Nebenkosten den Individualverkehr bei Pendlerfahrten unattraktiv machen und jeder sein Ticket zahlt, dann kann es funktionieren.
- Marco Preuss (2026-07-06): Kauft Euch ein Ticket, ihr wohlstandsverwahrlosten "Freeloader", es wird ein Dienst erbracht, der muss bezahlt werden oder : der Fussbus fährt immer.
- Heinz Keller (2026-05-30): Die wenigsten Leute zahlen mit Münzen oder Karte. Auch Fairtque. Da holt man mit Nichten die Kosten des Automaten heraus. In vielen Italienischen Städten ist das schon lange so.
- Raffael R (2026-03-05): Ja, aber: Zürich ist nicht die Schweiz. Und was ist Nahverkehr, was bedeutet das? Und was sollen andere tun, die eben nicht aus Tsüri sind oder pendeln müssen...?
- ↳ John Doe (2026-03-05): Alle anderen kaufen sich ganz normal ein Ticket... No Problem. ;-)
- ↳ Andres Villa Torres (2026-03-14): Nahverkehr könnte etwas wie Kurzstrecke sein. Oder eine andere Idee hätte evtl. mit der Entfernung zur jeder Wohnung zu tun. Aber das wäre ein sehr komplexes System. Andere Orten wie Tallinn, Estland, wo die kostenlose ÖV eine Realität ist, lösen das mit kostenlose ÖV für EinwohnerInnen in eine bestimmte Zone. Die Kritik in Estland ist oft, die ÖV Qualität leidet extrem an der Mangel Finanzielle Ressourcen. Dichte der Bevölkerung ist auch sehr unterschiedlich zwischen Schweiz und Estland -> 590 (CH) vs. 83 (EE) Personen pro Quadratmeter.