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3 Kommentare
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D. M.
vor 8 Monaten
Ich sehe in der Urbanisierung eher ein Problem als eine Lösung.
Wer nicht zum urbanen Raum beiträgt, soll auch nicht im urbanen Raum Wohnen. Rentner nach Mallorca und Sozialhilfeempfänger in den Jura (etwas überspitzt formuliert) ...
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D. M.
vor 8 Monaten
Ich wohne seit 30 Jahren am Stadtrand und werde demnächst pensioniert. Für mich wäre es effektiv eine Sinnvolle Lösung nicht mehr in der Stadt zu wohnen. Ich würde gerne jetzt schon aus der Stadt wegziehen, aber meine Partnerin nicht. Gut möglich, dass ich nicht repräsentativ bin.
Wenn alle auf den Berg wollen, dann wird es eng auf dem Gipfel. Wer in der Stadt leben will, muss sich halt mit den Kosten von knappem Gut (Wohnraum) arrangieren.
Vielleicht ist das auch abhängig davon ob Mensch sich eher als Herden- oder als Rudeltier versteht (aka Beute oder Jäger).
Wer Jahrzehntelang zur heutigen Qualität und Attraktivität der Stadt beigetragen hat, hatte Jahrzehntelang Zeit seine Wohnsituation zu optimieren (Eigentum, Genossenschaft) oder sich damit anzufreunden, dass die Stadt im Alter ein zu teures Pflaster werden kann.
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O. H.AutorKomplizin/Komplize
vor 8 Monaten
Wenn du dein Leben lang in der Stadt gewohnt hast und pensioniert wirst, fändest du das dann eine sinnvolle Lösung für dich, dass du nicht mehr in der Stadt wohnen kannst?
Der Druck auf die Mietpreise entsteht ja gerade durch den stetigen Zuzug und die hohe Attraktivität des urbanen Raums. Aus meiner Sicht trifft die Wohnungsnot damit besonders diejenigen ungerechtfertigt, die über Jahrzehnte hinweg überhaupt erst zur heutigen Qualität und Attraktivität der Stadt beigetragen haben.