Anreize für Firmen mit Gemeinwohl-Bilanz.
Bilanzierte Firmen tun mehr für die Gesellschaft als Löhne und Steuern zu bezahlen. Für ihr Engagement und die evtl. in Kauf genommenen Wettbewerbsnachteile, sollen sie als Anerkennung und zur Abmilderung gewisse Privilegien erhalten (z.B. reduzierte Pachtzinsen, TBD).
Problem
- Unser Wirtschaftssystem glorifiziert die Profitmaximierung auch wenn dies oft zu Lasten von Mensch und Umwelt geschieht.
- Die Gemeinwohl-Bilanzierung ist eine Lösung aber sie ist freiwillig. Es besteht zu wenig Anreiz, damit sich eine Firma auf diesen Weg begibt. Obwohl anerkannt und praxiserprobt ist sie als nützliches Mittel zu wenig bekannt.
- Eine Gemeinwohl-Bilanzierung erfordert einen gewissen administrativen Aufwand. Als Unternehmer möchte ich diesen möglichst gering halten oder dass er sich lohnt.
Solution
- Das Verhalten einer Firma wird in der Gemeinwohl-Bilanz erfasst, bewertet und auditiert. Externalisierte Kosten wie Umweltsünden oder Profitmaximierung zu Lasten des Gemeinwohls wirken negativ aufs Ergebnis. Firmen werden dadurch vergleichbar.
- Firmen mit einer Gemeinwohl-Bilanz erhalten gewisse Privilegien, wobei diese abhängig von einem Ranking ausgestaltet sein können (z.B. Skala von 0 bis 1000).
- Die Privilegien für ortsansässige Firmen mit einer Gemeinwohl-Bilanz müssen durch die Politik beschlossen werden. Für kleinere Gemeinden könnte dies via Gemeindeversammlung geschehen. Für die Stadt Zürich ist der Stadtrat zuständig, allenfalls unter Einbezug des Gemeinderats.
- Gemeinwohlorientierte Betriebe sollen bei öffentlichen Aufträgen bevorzugt berücksichtigt werden.
- Vergünstigte Nutzung von städtischen Flächen für Betriebe mit gemeinwohlorientierter Ausrichtung.
Benefit
Public support
Total votes: 17
Breakdown: FullyOnBoard: 8, SoundsGood: 4, NoChance: 2, NeedForDiscussion: 2, Concerns: 1