Tierprodukte als Rückgrat der Proteinversorgung? Ohne Ackerfutter könnte die Schweiz rund 20% mehr Protein im Inland erzeugen.
Rund 60 Prozent der Schweizer Ackerfläche dienen heute dem Futterbau. Wird diese Fläche für Lebensmittel zum direkten Verzehr genutzt, entfällt der Umweg über das Tier, und je Hektare steht mehr Nahrung und Protein zur Verfügung. Wie gross der Verlust ist, hängt von der Tierart ab. Wiederkäuer verwerten Gras effizient und sind laut Mottet et al. (2017) mit rund 0.6 Kilogramm menschlich essbarem Futterprotein je Kilogramm tierischem Protein Nettolieferanten. Schweine und Hühner sind auf Kraftf…
Rund 60 Prozent der Schweizer Ackerfläche dienen heute dem Futterbau. Wird diese Fläche für Lebensmittel zum direkten Verzehr genutzt, entfällt der Umweg über das Tier, und je Hektare steht mehr Nahrung und Protein zur Verfügung. Wie gross der Verlust ist, hängt von der Tierart ab. Wiederkäuer verwerten Gras effizient und sind laut Mottet et al. (2017) mit rund 0.6 Kilogramm menschlich essbarem Futterprotein je Kilogramm tierischem Protein Nettolieferanten. Schweine und Hühner sind auf Kraftf…