Fachkräftemangel? Über ein Viertel aller zusätzlichen Beschäftigten seit 2011 arbeitet im Gesundheits- und Bildungssektor.
Den grössten Beitrag zum Beschäftigungswachstum leistete das Gesundheitswesen (NOGA 86) mit rund 94’487 neu geschaffenen Stellen, was 16.1 % des gesamten Wachstums entspricht. An zweiter Stelle folgt die Abteilung Erziehung und Unterricht (NOGA 85) mit 56’910 zusätzlichen Vollzeitäquivalenten (9.7 % Anteil). 25.8 % aller zusätzlichen Erwerbstätigen waren somit in der Gesundheits- oder Bildungsbranche tätig. An dritter Stelle folgt die Verwaltung, Beratung und Führung von Unternehmen (NOGA 70) mit rund 44’333 neuen Vollzeitäquivalenten (7.6 % Anteil). Die folgenden Branchen (TOP 10) trugen anteilsmässig am stärksten zum Wachstum bei: 7.2 %: Informationstechnologiedienstleistungen (NOGA 62) 6.4 %: Sozialwesen, ohne Heime (NOGA 88) 5.6 %: Heime, ohne Erholungs- und Ferienheime (NOGA 87) 5.1 %: Gebäudebetreuung, Garten- und Landschaftsbau (NOGA 81) 4.7 %: Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften (NOGA 78) 4.7 %: Architektur- und Ingenieurbüros, technische, physikalische und chemische Untersuchung (NOGA 71) 4.6 %: Vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation und sonstiges Ausbaugewerbe (NOGA 43) Andere Branchen wie beispielsweise Forschung und Entwicklung (1.8 % Anteil, NOGA 72) trugen weniger zum Wachstum bei. Weitere Branchen wie beispielsweise die Landwirtschaft, Jagd und damit verbundene Tätigkeiten (NOGA 01, -1.1 %) oder die Erbringung von Finanzdienstleistungen (NOGA 64, -2.3 %) waren sogar rückläufig.