Zu wenig Frauen im Arbeitsmarkt? Vier von fünf Frauen im erwerbsfähigen Alter beteiligen sich bereits am Arbeitsmarkt.

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Die Erwerbsquote gibt den Anteil der Erwerbspersonen – das heisst Erwerbstätige und Erwerbslose gemäss der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) – an der entsprechenden Referenzbevölkerung an, wobei jede erwerbstätige Frau in der Statistik voll mitzählt, unabhängig vom Beschäftigungsgrad. Ein differenzierter Blick nach Altersgruppen zeigt: Während die Erwerbsquote der 15- bis 24-jährigen Frauen leicht von 66 % auf 64 % sank (-1.4 Prozentpunkte), stieg sie in allen anderen Altersgruppen deutlich an. Bei den 25- bis 39-Jährigen erhöhte sie sich von 78.6 % auf 87.7 % (+9.1 Prozentpunkte) bei den 40- bis 54-Jährigen von 77.3 % auf 87.5 % (+10.2 Prozentpunkte) und besonders stark bei den 55- bis 64-Jährigen: von 51.3 % auf 71.9 %, was einem Zuwachs von 20.6 Prozentpunkten entspricht. Im gleichen Zeitraum ist die Erwerbsquote der Männer im erwerbsfähigen Alter leicht zurückgegangen – von 89.4 % im Jahr 2000 auf 87.4 % im Jahr 2024.

Plural • Zu wenig Frauen im Arbeitsmarkt? Vier von fünf Frauen im erwerbsfähigen Alter beteiligen sich bereits am Arbeitsmarkt.