# Plural — full public corpus (de) Canonical origin: https://www.plural.ch ## Marketing pages (de) ### / Demokratie in deinen Händen. Mit Plural wird Demokratie interaktiv: Deine Stimme, deine Ideen, direkt in den politischen Diskurs – mach mit. ### /vision Unsere Vision: Demokratie, die zu dir passt. Demokratie sollte für dich einfach, transparent und zugänglich sein – und genau das macht Plural möglich. Wir digitalisieren demokratische Prozesse, damit du ohne Hürden deine Stimme einbringen kannst. Stell dir vor, du könntest politische Ideen direkt per App entwickeln, diskutieren und zur Abstimmung bringen. Mit Plural wird das Realität. ### /values Werte, die uns tragen. Demokratie ist mehr als ein System - sie ist eine Frage der Haltung. Unsere Werte prägen alles, was wir tun und wie wir es tun. Sie sind unser Fundament. Und unser Versprechen an dich. ### /team Unsere Story: Demokratie neu gedacht. Plural steht für moderne Demokratie im digitalen Zeitalter. Unser Name spiegelt die Vielfalt unserer Community wider – Menschen mit diversen Hintergründen, die gemeinsam eine transparente und zugängliche Demokratie schaffen. Die Stärke von Plural liegt in dieser vielfältigen Community. ### /how-it-works Demokratie: Jetzt auch zum Mitnehmen. Plural gibt dir die Werkzeuge in die Hand, mittels Initiativen Veränderungen in deiner Gemeinde, deinem Kanton oder deiner Schweiz voranzutreiben – von der ersten Idee bis zur Umsetzung im politischen Prozess. ### /roadmap Die Plural Roadmap 2026. Plural entwickelt sich 2026 gemeinsam mit der Community weiter und verfolgt das Ziel, digitale Beteiligung in konkrete politische Vorstösse zu übersetzen. Die Roadmap zeigt unseren Fokus, unseren Weg durch das Jahr und wie aus Mitdenken, Mitdiskutieren und Mitentscheiden reale politische Wirkung entstehen soll. ### /faq FAQ Häufig gestellte Fragen rund um Plural. ### /join Mitmachen. 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Stand: September 2025 ### /privacy Datenschutz. Stand: September 2024 ### /imprint Impressum. Stand: September 2025 ### /democracy-to-gift Demokratie zum Schenken. Man kann Wein, Schokolade oder Kalender verschenken - oder Wirkung. Mit deinem Beitrag stärkst du, was unsere Gesellschaft zusammenhält: eine lebendige Demokratie, digital gedacht. ## Initiatives ### Schutz vor Femiziden darf nicht an Geld oder Zeit scheitern Alle zwei Wochen wird in der Schweiz eine Frau getötet, meist vom Partner oder Expartner und meist nach Jahren mit Drohungen und Gewalt. Die Warnsignale sind oft bekannt. Trotzdem fehlen Schutzplätze, Geld und klare Zuständigkeiten, um die Tat zu verhindern. https://www.plural.ch/de/initiatives/89 ### Staus und Ausweichverkehr am Gotthard fair und wirksam lösen An Spitzentagen staut sich der Verkehr vor dem Gotthard über viele Kilometer. Reisende weichen durch die Urner Dörfer aus, was die Bevölkerung mit Lärm und Verkehr belastet. Ein Grossteil des Verkehrs ist Transit aus dem Ausland, der heute nichts an die Kosten beiträgt. https://www.plural.ch/de/initiatives/87 ### Modernisieren des Steuersystems Die Steuererklärung kann heute zwar digital ausgefüllt werden, allerdings müssen die Daten weiterhin von jeder Person selbst zusammengetragen werden. Zudem wird man nur gerügt, wenn Angaben vergessen gehen, die zu höheren Steuern führen. Bei möglichen Abzügen erfolgt hingegen keine Warnung. Das Steuersystem soll deshalb durch digitale Schnittstellen modernisiert werden. Relevante Daten sollen automatisch übermittelt und mögliche Abzüge aktiv angezeigt werden. https://www.plural.ch/de/initiatives/80 ### Schaffung eines eidgenössischen Technologiedepartements. Die Schweiz braucht ein eidgenössisches Technologiedepartement. Heute sind zentrale Aufgaben wie Informatik, Cybersicherheit, Information, Daten und KI über mehrere Departemente verstreut – ohne klare Verantwortung. Das schwächt die strategische Steuerung und die Handlungsfähigkeit des Staates. Ein Technologiedepartement bündelt Kompetenzen, reduziert Doppelspurigkeiten und stärkt Sicherheit, Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Zeitalter. https://www.plural.ch/de/initiatives/76 ### Keine Steuerprivilegien durch überhöhte Pensionskassenbeiträge und Einkäufe. Pensionskassenbeiträge und freiwillige Einkäufe sind ein wichtiges Instrument der Altersvorsorge. Durch übermässige Lohnabzüge oder im Verhältnis zum Lohn unverhältnismässige Einkäufe kann das Prinzip der Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit jedoch umgangen werden und dadurch erhebliche Steuervorteile erzielt werden. Diese Initiativenidee will solche Steuerpraktiken einschränken und eine faire Besteuerung für alle sicherstellen. https://www.plural.ch/de/initiatives/70 ### Die Finanzierung von ETH und EPFL dem Schweizer Wirtschaftswachstum anpassen. ETH und EPFL sind das Rückgrat unserer Innovation. Doch ihre Finanzierung hält nicht mit dem Wachstum der Studierendenzahlen und der Wirtschaft Schritt. Die Initiative fordert ein stabiles Finanzfundament, das dynamisch mit der Entwicklung der Schweiz mitwächst. https://www.plural.ch/de/initiatives/67 ### Politik ohne Geheimnisse: Politische Interessenvertretungen offenlegen. Politikerinnen und Politiker auf Bundes- und Kantonsebene müssen sämtliche bezahlten und unbezahlten Interessenbindungen, Mandate sowie Kontakte zu Lobbyorganisationen offenlegen. Diese Angaben werden in einem öffentlich zugänglichen, zentralen Register veröffentlicht. Verstösse werden sanktioniert. Ziel ist die Stärkung von Transparenz, Vertrauen und demokratischer Entscheidungsfindung. Die existierenden Listen und Transparenzdaten sind lückenhaft und freiwillig geprägt. https://www.plural.ch/de/initiatives/63 ### Bundesfinanzen durch Erhöhung der Bundessteuer sanieren. Das Budgetdefizit des Bundes ist allgegenwärtig. Es scheint mehrheitsfähig zu sein, dass die Armeeausgaben massiv steigen sollen. Ausserdem sind Einsparungen bei Bildung, Sozialleistungen, Landwirtschaft wie auch anderen klimaschädlichen Subventionen unrealistisch. Was jedoch ein Tabu zu sein scheint und nicht debattiert wird, sind Steuererhöhungen. https://www.plural.ch/de/initiatives/60 ### Hohe Erbschaften zur Umverteilung nutzen und damit die Meritokratie fördern. Die weitgehend steuerfreie Vererbung sehr grosser Vermögen in der Schweiz zementiert Chancenungleichheit und widerspricht modernen meritokratischen Werten. Eine Erbschaftssteuer auf Millionenvermögen schafft einen nötigen Chancenausgleich und stärkt die Leistungsgesellschaft für kommende Generationen. https://www.plural.ch/de/initiatives/58 ### Gemeindefusionen fördern. Ein Beispiel: Im Kanton Aargau gibt es fast 200 autonome Gemeinden. Viele Orte gehen nahtlos ineinander über. Infrastruktur wird gemeinsam genutzt, doch die Steuerlast ist ungleich verteilt. Fusionen sind selten. https://www.plural.ch/de/initiatives/53 ### Mentale Integrität, Schutz der Gedankenwelt in der Bundesverfassung. Der technologische Fortschritt ermöglicht zunehmend den Zugriff auf menschliche Hirndaten. Um die Freiheit des Denkens und die psychische Gesundheit auch im digitalen Zeitalter zu wahren, muss die Schweiz die mentale Privatsphäre explizit als Grundrecht verankern. https://www.plural.ch/de/initiatives/52 ### Zukunft statt Beton, Pensionskassen stärken Innovation. Schweizer Pensionskassen investieren stark in Immobilien, was Wohnen verteuert. Diese Initiative fordert, einen kleinen Teil des Vorsorgekapitals gezielt in Schweizer Start-ups zu investieren, um Innovation, Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Schweiz zu fördern. https://www.plural.ch/de/initiatives/48 ### Stimmkraft der Jüngeren stärken für zukunftsorientierte Entscheidungen. Die Bevölkerung altert rasant. Ältere Menschen stellen heute die Mehrheit der Stimmberechtigten. Diese Entwicklung führt dazu, dass politische Entscheide stärker auf den Erhalt des Status quo ausgerichtet werden – zulasten von Zukunftsfragen wie Klima, Bildung und Innovation. https://www.plural.ch/de/initiatives/44 ### Freiwillige öffentliche Vorschule ab dem ersten Lebensjahr. Frühe Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr entlastet Familien und erleichtert den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Das stärkt die Arbeitsmarktteilnahme und trägt dazu bei, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken – ein echter Standortvorteil für die Wirtschaft. https://www.plural.ch/de/initiatives/40 ### Einführung eines ständigen Bürgerrats auf Gemeindeebene. Diese Initiative fordert die Einrichtung eines ständigen Bürgerrats in Gemeinden. Das per Los bestimmte Gremium soll regelmässig zu kommunalen Themen mitwirken und die lokale Demokratie stärken. https://www.plural.ch/de/initiatives/38 ### Junge Stimmen zählen, mehr Einfluss durch frühes Wahlrecht. Eine frühere Einbindung junger Menschen in die Politik ermöglicht ihnen mehr Mitbestimmung und stärkt ihr politisches Interesse. Wenn mehr Menschen mitbestimmen, sind politische Entscheidungen breiter abgestützt. Das stärkt die Demokratie. https://www.plural.ch/de/initiatives/34 ### Mehr städtischer Wohnraum dank weniger Bürokratie. Der Schweizer Wohnungsmarkt steckt in einer politisch verursachten Krise. Die Bevölkerung lehnt Zersiedelung ab, während die Nachfrage nach städtischem Wohnraum steigt. Urbanes Wohnen bietet ökologische und ökonomische Vorteile – Städte müssen den Wohnraum effektiv schaffen. https://www.plural.ch/de/initiatives/29 ### Förderung von Still- und Familienräumen im öffentlichen Raum und in der Gastronomie. Die Initiative fördert Still- und Familienräume in der Schweiz. Öffentliche Einrichtungen, Einkaufszentren und Restaurants sollen diskrete, hygienische Räume mit Wickeltischen, Sitzgelegenheiten und kindgerechter Ausstattung anbieten, um Familien besser zu unterstützen. https://www.plural.ch/de/initiatives/28 ### Bussen für Nichtwähler um die Stimmbeteiligung zu erhöhen. Wir haben in der Schweiz das Privileg, wählen und abstimmen zu dürfen. Dennoch nutzt mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten diese Möglichkeit regelmässig nicht. Die Initiative verfolgt das Ziel, die Stimmbeteiligung durch eine moderate Busse bei unbegründeter Nichtteilnahme zu erhöhen, nach dem bewährten Modell einer Stimmpflicht mit symbolischer Sanktion, wie sie seit Langem im Kanton Schaffhausen besteht. https://www.plural.ch/de/initiatives/20 ### Anreize für Firmen mit Gemeinwohl-Bilanz. Bilanzierte Firmen tun mehr für die Gesellschaft als Löhne und Steuern zu bezahlen. Für ihr Engagement und die evtl. in Kauf genommenen Wettbewerbsnachteile, sollen sie als Anerkennung und zur Abmilderung gewisse Privilegien erhalten (z.B. reduzierte Pachtzinsen, TBD). https://www.plural.ch/de/initiatives/18 ### Die Umstellung auf nutzungsabhängige Abgaben revolutioniert die Strassenbenutzung. Die Umstellung auf nutzungsabhängige Abgaben revolutioniert die Schweizer Strassenfinanzierung, ermöglicht eine präzise Kostenverteilung, senkt Umweltschäden und vermindert Staus durch marktwirtschaftliche Steuerung. https://www.plural.ch/de/initiatives/15 ### Flexible Elternzeit für eine gesunde Gesellschaft. Die Einführung von Elternzeit in der Schweiz stärkt Familien, fördert die frühkindliche Entwicklung und unterstützt die Gleichstellung. Sie ermöglicht beiden Elternteilen, wertvolle Zeit mit ihrem Kind zu verbringen und Beruf und Familie besser zu vereinbaren. https://www.plural.ch/de/initiatives/13 ### Klimawald verwandelt Grasland in CO₂-Speicher, Lebensraum und Klimakühler. 25% der Landesfläche wird für die Käseproduktion eingesetzt. Produzieren wir 10% weniger wird 1 Milliarde m2 Land frei aus dem man etwas Sinnvolles machen kann. Das beste wäre: Klimawald. Ein Wald, der gesetzlich anders geregelt würde, sodass er auch als Wohnraum funktioniert. https://www.plural.ch/de/initiatives/12 ### Milliarden für die Armee statt für Gesundheit, Bildung und Soziales? Wir brauchen demokratische Kontrolle über Bundesfinanzen. Das Parlament verteilt jährlich Milliarden, ohne dass die Stimmbevölkerung mitreden kann. In den Kantonen hat sich das Finanzreferendum längst bewährt. Zeit, dass auch der Bund demokratische Kontrolle über seine Ausgaben erhält. https://www.plural.ch/de/initiatives/11 ### Autoposer weg von der Bahnhofstrasse Zürich. Die Strassen rund um die Zürcher Stadthausanlage verwandeln sich vor allem an schönen Wochenenden in einen Freiluft-Autosalon. Nachbarn und Geschäfte beklagen sich über Lärm, schlechte Luft und Staus. https://www.plural.ch/de/initiatives/9 ### Mediengutschein als Alternative zur SRG-Gebühr. Gesunde Demokratien brauchen gut informierte Bürger. Bessere Infos gleich bessere Entscheidungen. Die Sozialen Medien bedrohen mit ihren Mechanismen und Falschinformationen eine aufgeklärte demokratische Partizipation. https://www.plural.ch/de/initiatives/8 ### Die Nutzung Sozialer Medien einschränken. Soziale Medien beeinträchtigen die psychische Gesundheit, fördern Desinformation und reduzieren direkte Interaktionen. Eine Beschränkung schützt die öffentliche Gesundheit und fördert den sozialen Zusammenhalt. https://www.plural.ch/de/initiatives/7 ### Keine Subventionen für Fleisch und tierische Produkte. In der Schweiz wird die Viehzucht massiv subventioniert und dadurch Fleisch künstlich verbilligt. Damit schaden wir der Gesundheit, der Umwelt und den Tieren selbst. https://www.plural.ch/de/initiatives/6 ### Keine Werbung im öffentlichen Raum. Wir sprechen immer von Nachhaltigkeit, doch gleichzeitig lassen wir zu, dass Firmen im öffentlichen Raum zu mehr Konsum verleiten. Ein Werbeverbot könnte diese Manipulation eindämmen, den Konsum reduzieren und den öffentlichen Raum verschönern. https://www.plural.ch/de/initiatives/5 ### Soll der öffentliche Nahverkehr in der Stadt Zürich kostenlos sein? Mobilität ist ein Grundbedürfnis in urbanen Gebieten. Diese Initiative zielt darauf ab, den öffentlichen Nahverkehr in Zürich kostenlos zu machen. Dadurch werden administrative Kosten eingespart und irrationale Ausweichbewegungen auf andere Fortbewegungsmittel verringert. https://www.plural.ch/de/initiatives/4 ## Facts ### Hohe Selbstversorgung bei Tierprodukten? Zwei Drittel des Eiweisses im Kraftfutter stammen aus dem Ausland. Raufutter wie Gras, Heu und Silage stammt praktisch vollständig aus der Schweiz. Beim Kraftfutter sieht das anders aus: Nach Gewicht kommen 55 Prozent aus dem Ausland, beim Eiweiss sind es sogar 69 Prozent (Agristat, Mittel der Jahre 2016 bis 2018). Wie stark eine Tierart vom Ausland abhängt, ist sehr unterschiedlich: Bei Rindvieh, Schafen und Ziegen liegt der Importanteil unter 10 Prozent, bei Schweinen bei rund der Hälfte, bei Geflügel bei rund drei Vierteln. Insgesamt stammen 84 Prozent des gesamten Tierfutters aus dem Inland. Diese hohe Zahl täuscht darüber hinweg, wie importabhängig einzelne Tierarten beim Kraftfutter tatsächlich sind. https://www.plural.ch/de/facts/61 ### Grasland Schweiz? Bei reiner Graslandfütterung müssten die Geflügel- und Schweinebestände um rund 90% sinken, die Milchkühe kaum. Rund 70 Prozent der Schweizer Landwirtschaftsfläche sind Grasland, das sich kaum für Ackerbau eignet – daher das Bild der Schweiz als «Grasland». Würden Nutztiere aber nur mit inländischem Grasland und nicht essbaren Nebenprodukten gefüttert, ohne Ackerfutter und ohne Importe, träfe die Anpassung vor allem Schweine und Geflügel. Modellrechnungen von FiBL und ETH Zürich (2025) zeigen dann einen Rückgang der Schweine- und Geflügelbestände um rund 90 Prozent: Von heute 1.26 Mio. Schweinen und 13.4 Mio. Hühnern blieben je etwa ein Zehntel. Der Milchkuhbestand bliebe mit rund minus 13 Prozent fast unverändert. https://www.plural.ch/de/facts/60 ### Tierprodukte als Rückgrat der Proteinversorgung? Ohne Ackerfutter könnte die Schweiz rund 20% mehr Protein im Inland erzeugen. Der Netto-Selbstversorgungsgrad misst, welcher Anteil des Verbrauchs aus inländischer Produktion ohne Futtermittelimporte stammt; beim Protein liegt er heute bei knapp 60 Prozent. Wird Ackerland von Futtermitteln auf Lebensmittel für den direkten Verzehr umgestellt, steigt dieser Wert. Eine Studie von FiBL, ETH Zürich und Ö+L (2025) beziffert ihn neu auf 73 Prozent, also rund ein Fünftel mehr. Bei den Kalorien nähme er von 47 auf 64 Prozent zu, während das Fett gegenläufig leicht von 44 auf 41 Prozent sinkt. Mehrere unabhängige Modelle, darunter jene der Bundesforschungsanstalt Agroscope, bestätigen die Richtung. https://www.plural.ch/de/facts/59 ### Der Bereich Ernährung verursacht mit 30% den grössten Teil der Umweltbelastung in der Schweiz. Die Studie des Bundesamts für Umwelt (BAFU) zeigt, dass Ernährung im Jahr 2023 vor dem Bereich Wohnen (25 %) und der privaten Mobilität (13 %) den grössten Anteil am gesamten Umwelt-Fussabdruck der Schweizer Endnachfrage ausmacht. Die hohe Umweltwirkung der Ernährung hängt insbesondere mit dem hohen Konsum von tierischen Lebensmitteln zusammen, was negative Auswirkungen auf Landnutzung, Biodiversitätsverlust, Wasserverbrauch und globalen Lieferketten hat. Da ein grosser Teil der Lebensmittel importiert wird, entstehen viele Umweltbelastungen ausserhalb der Schweiz. Die beiden grössten Hebel für die Verminderung dieser Umweltbelastung sind die Reduktion von Foodwaste und Konsum von tierischen Lebensmitteln. https://www.plural.ch/de/facts/58 ### Das jüngste SMI-Unternehmen ist 29 Jahre alt. Fünf der 20 wertvollsten US-Firmen sind jünger. Die 20 Firmen im Schweizer Leitindex SMI wurden im Durchschnitt vor über 100 Jahren gegründet. Die jüngste Neugründung ist Partners Group (1996). Kein einziges SMI-Unternehmen entstand nach 1996. Im S&P 500 ist das Bild anders: Fünf der zwanzig grössten US-Firmen nach Marktkapitalisierung wurden nach 1993 gegründet — Alphabet (1998), Amazon (1994), Meta (2004), Netflix (1997) und Tesla (2003). Diese fünf repräsentieren zusammen rund 10 Billionen USD Marktkapitalisierung (Stand März 2026) — mehr als das jährliche BIP der gesamten Eurozone. https://www.plural.ch/de/facts/54 ### Klimasünder Schweiz? Die Inlandemissionen pro Einwohner sind tiefer als in unseren Nachbarländern.‍ Das Pariser Abkommen (Art. 4) fordert von den unterzeichnenden Ländern, dass sie ihre nationalen Emissionen durch Massnahmen im eigenen Land reduzieren. So besagt das revidierte CO2-Gesetz der Schweiz, dass mindestens zwei Drittel der Verminderung im Inland erfolgen sollen.  Laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) lagen die Treibhausgasemissionen in der Schweiz (Inland) im Jahr 2022 bei 4.8 Tonnen CO₂-Äquivalenten (t CO₂eq) pro Person. Damit liegt der Inlandausstoss tiefer als in den Nachbarländern; 18% tiefer als in Frankreich (5.8 t CO₂eq pro Person), 31% tiefer als in Italien (7.0 t CO₂eq pro Person), 41% tiefer als in Österreich (8.1 t CO₂eq pro Person) und 47% tiefer als in Deutschland (9.0 t CO₂eq pro Person). https://www.plural.ch/de/facts/48 ### Drei Viertel des Schweizer Treibhausgas-Fussabdruckes fällt im Ausland an. Das 2023 von der Stimmbevölkerung angenommene Klima- und Innovationsgesetz verankert das Netto-Null-Ziel bis 2050 für die inländischen Treibhausgasemissionen gemäss Pariser Abkommen. Neben den Emissionen im Inland trägt die Schweiz jedoch auch Verantwortung für jene Emissionen, die durch importierte Güter und Dienstleistungen entstehen. Der Treibhausgas-Fussabdruck erfasst sämtliche Emissionen, die durch die inländische Endnachfrage verursacht werden. Da diese Grösse nicht direkt messbar ist, beruht sie teilweise auf Modellrechnungen. https://www.plural.ch/de/facts/47 ### Klimafreundlich wohnen? Seit 2000 sind die Emissionen der Haushalte pro Einwohner um über die Hälfte gesunken. Laut dem Climate Reporting des Bundesamts für Umwelt sind die jährlichen Treibhausgasemissionen der privaten Haushalte in der Schweiz seit 2000 deutlich gesunken – von 10.81 auf 6.17 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente (CO2eq) im Jahr 2023 (–43%). https://www.plural.ch/de/facts/46 ### Zuhause Strom sparen? Seit 2000 verbrauchen Haushalte über ein Viertel mehr Strom, obwohl der Pro-Kopf-Verbrauch praktisch konstant geblieben ist. Der Stromverbrauch pro Person nahm zwischen 2000 und 2024 von 2’189 auf 2’200 Kilowattstunden (kWh) leicht zu bzw. blieb praktisch konstant (1% mehr, jährliche Schwankungen). Im gleichen Zeitraum stieg der gesamte Stromverbrauch der Haushalte jedoch deutlich um 26%, von 15.7 auf 19.8 Terawattstunden (TWh). https://www.plural.ch/de/facts/45 ### Fachkräftemangel? Seit 2004 hat sich der Anteil der Betriebe mit Rekrutierungsschwierigkeiten mehr als verdoppelt. Gemäss der Beschäftigungsstatistik des Bundes (BESTA) berichteten im Jahr 2004 insgesamt 4.1 % aller Unternehmen von Rekrutierungsschwierigkeiten bei qualifiziertem Personal. Bis 2024 ist dieser Anteil auf 11.4 % gestiegen und hat sich damit mehr als verdoppelt. Dies geschah trotz verschiedener dämpfender Massnahmen, insbesondere der besseren Ausschöpfung des inländischen Arbeitskräftepotenzials sowie der Zuwanderung, vor allem im Rahmen der Personenfreizügigkeit. https://www.plural.ch/de/facts/44 ### Weniger Fleisch im Teller? Seit 2007 sank der Fleischkonsum in der Schweiz pro Kopf um 12%. Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) sank der jährliche Fleischkonsum pro Person von 52.1 kg im Jahr 2007 auf 45.6 kg im Jahr 2023, was einer Reduktion von rund 12% entspricht. Im gleichen Zeitraum wuchs die Schweizer Bevölkerung um 1.37 Millionen Personen, wodurch der gesamte Fleischkonsum trotz des geringeren Pro-Kopf-Verbrauchs von 402‘000 Tonnen auf 410‘700 Tonnen anstieg – ein Zuwachs von etwa 2%. https://www.plural.ch/de/facts/43 ### Finanzen im Griff? Die Schweizer Staatsverschuldung liegt mit 39% weit unter der unserer Nachbarn. Im Jahr 2023 hatte die Schweiz mit 39% die tiefste Bruttoverschuldung (in % des BIP) relativ zum den Nachbarländern. Deutschland und Österreich liegen mit 63% bzw. 78% unter dem EU-Durchschnitt von 82%, währenddessen Frankreich (110%) und Italien (135%) darüber liegen. https://www.plural.ch/de/facts/42 ### Immer mehr Schulden? Die Schweiz hat seit 2000 einen durchschnittlichen jährlichen Budgetüberschuss von 0.1% des BIP.‍ Im Zeitraum 2000-2023 erzielte die Schweiz einen durchschnittlichen jährlichen Budgetüberschuss von 0.1%. Seit der Einführung der Schweizer Schuldenbremse im Jahr 2003 hat sich der jährliche Budgetüberschuss von -0.89 % auf +0.21 % verbessert. https://www.plural.ch/de/facts/41 ### Erneuerbare im Winter? Im Winterhalbjahr 2023/24 produzierten Solar und Wind 4.2 % des Stroms in der Schweiz. Gemäss Daten des Bundesamts für Energie (BFE) wurden in der Schweiz im Winterhalbjahr 2024 (Oktober 2023 – März 2024) insgesamt 36.9 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt. Den grössten Beitrag leistete dabei die Wasserkraft mit 20.6 TWh (56 %), gefolgt von der Kernkraft mit 13 TWh (35 %). https://www.plural.ch/de/facts/40 ### Stromlücke im Winter? Die Schweiz braucht im Winter Stromimporte, insbesondere aus Frankreich. Im Sommerhalbjahr 2024 (April bis September) verbrauchte die Schweiz 28.6 Terawattstunden (TWh) Strom, im Winterhalbjahr 2023/24 (Oktober bis März) waren es 32.6 TWh. Die Schweiz steht in einem kontinuierlichen Stromhandel mit ihren Nachbarländern Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich. Laut dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) weist die Stromhandelsbilanz für das Winterhalbjahr (Oktober bis März) im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024 (letzte 10 Jahre) folgende Werte auf: https://www.plural.ch/de/facts/39 ### Stromsicherheit? Die Schweiz exportierte in den letzten 10 Jahren im Schnitt 5.7 TWh im Sommer, während sie im Winter 3.7 TWh importierte. Laut der Elektrizitätsstatistik des Bundesamtes für Energie (BFE) exportierte die Schweiz im Zeitraum 2015–2024 im Sommerhalbjahr (April–September) durchschnittlich 5.7 TWh Strom in die Nachbarländer. Im Winterhalbjahr (Oktober–März) mussten dagegen im Mittel 3.7 TWh pro Jahr Strom importiert werden. https://www.plural.ch/de/facts/38 ### Mehr ältere Arbeitnehmende in den Arbeitsmarkt? 78% der 55–64-Jährigen sind am Arbeitsmarkt beteiligt. Seit dem Jahr 2000 ist die Erwerbsquote der 55–64-Jährigen deutlich gestiegen – von 65.1% auf 77.8% im Jahr 2024. Das entspricht einem Anstieg von 12.7 Prozentpunkten. https://www.plural.ch/de/facts/37 ### Wirtschaftswachstum = Mehr Wohlstand? Das BIP pro Kopf («Materieller Wohlstand») in der Schweiz wächst halb so schnell wie absolut («Wirtschaft»). Das inflationsbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP, real) der Schweiz ist in den letzten 24 Jahren deutlich gestiegen. Während das absolute BIP zwischen 2000 und 2024 von rund 477 Milliarden CHF auf rund 742 Milliarden CHF anwuchs (+ 55.6 %), nahm das BIP pro Kopf im selben Zeitraum jedoch lediglich von 65’801 CHF auf 82’284 CHF zu – ein Plus von 25.0 %. https://www.plural.ch/de/facts/36 ### Immer mehr Verkehr? Seit 2000 gibt es über ein Drittel mehr Personenwagen in der Schweiz. Gemäss Daten des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hat die Zahl der registrierten Personenwagen in der Schweiz seit dem Jahr 2000 bis 2024 von 3.55 auf 4.80 Millionen zugenommen. Das entspricht einem Plus von 1.25 Millionen Fahrzeugen oder 35.3 %. https://www.plural.ch/de/facts/35 ### Alpiner Solarexpress? Die 24 geplanten alpinen Solarparks können 0.72% zusätzlichen Strom liefern. Um die Stromversorgung im Winter zu stärken, hat das Parlament im Energiegesetz erleichterte Bewilligungsverfahren für Photovoltaik-Grossanlagen geschaffen. Hochalpine Anlagen können – je nach Standort und Ausrichtung – im Winterhalbjahr pro installiertem Kilowatt mehr Strom erzeugen als vergleichbare Anlagen im Mittelland. https://www.plural.ch/de/facts/34 ### Immer mehr Neuansiedlungen ausländischer Firmen? Seit 2007 hat sich die Anzahl Neuansiedlungen ausländischer Firmen mehr als halbiert. Laut den Zahlen der Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) sowie der kantonalen Wirtschaftsförderstellen und Regionalorganisationen siedelten sich im Jahr 2007 insgesamt 512 ausländische Unternehmen neu in der Schweiz an. Im Jahr 2024 waren es noch 231, was einem Rückgang von 55 % entspricht. https://www.plural.ch/de/facts/33 ### Mehr Zug fahren? In der Schweiz verkehren täglich über 160 Züge pro Strecke – deutlich mehr als in all unseren Nachbarländern. Gemäss den Daten des internationalen Eisenbahnverbands (UIC, Union Internationale des Chemins de Fer) verkehrten im Jahr 2023 auf dem Schweizer Schienennetz (SBB) durchschnittlich 162 Züge pro Strecke und Tag – unabhängig von der Anzahl der Gleise. Damit liegt die Streckennetzbelastung in der Schweiz 1.7-mal höher als in Österreich (94 Züge), 1.8-mal höher als in Deutschland (92 Züge), 2.7-mal höher als in Italien (60 Züge) und 3.6-mal höher als in Frankreich (45 Züge). https://www.plural.ch/de/facts/32 ### Wachstum und Ressourcenbedarf? Die Bevölkerung der Schweiz wuchs 2024 um eine Stadt Luzern; mit steigendem Bedarf an Infrastruktur und Personal. Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) wuchs die Bevölkerung der Schweiz im Jahr 2024 von 8’962’258 Personen am 1. Januar auf 9’051’029 Personen am 31. Dezember. Dies entspricht einem Zuwachs von 88’771 Personen, ungefähr der Einwohnerzahl der Stadt Luzern (86’234). https://www.plural.ch/de/facts/31 ### Windenergie ausbauen? Seit 2000 hat sich die Anzahl Windräder fast verzehnfacht – und 2024 produzierten sie 0.224 % des Schweizer Stroms. Gemäss dem Bundesamt für Energie (BFE) ist die installierte Leistung von Windkraftanlagen in der Schweiz von 2.8 Megawatt (MW) im Jahr 2000 auf 102.2 MW im Jahr 2024 angestiegen. Die daraus erzeugte Strommenge nahm im selben Zeitraum von 3 Gigawattstunden (GWh) auf 171 GWh zu. https://www.plural.ch/de/facts/30 ### Fachkräftemangel? Über ein Viertel aller zusätzlichen Beschäftigten seit 2011 arbeitet im Gesundheits- und Bildungssektor. Gemäss der Statistik der Unternehmensstruktur vom Bundesamt für Statistik (BFS) waren im Jahr 2011 rund 3.79 Millionen Personen in der Schweiz beschäftigt (in Vollzeitäquivalenten). Bis 2023 stieg diese Zahl auf 4.38 Millionen – ein Zuwachs von 585’971 Beschäftigten. https://www.plural.ch/de/facts/29 ### Ist es nachts noch dunkel? In der Schweiz ist die Fläche mit Nachtdunkelheit zwischen 2014 und 2020 um 16 Prozentpunkten zurückgegangen. Laut den Umweltindikatoren des Bundesamts für Umwelt (BAFU) und den Daten des Landschaftsmonitorings Schweiz (LABES) ist der Anteil der Landesfläche mit natürlicher Nachtdunkelheit in der Schweiz zwischen 2014 und 2020 deutlich rückläufig: von 62 Prozentpunkten auf 46  Prozentpunkten. Dies entspricht einem Rückgang um 16 Prozentpunkten. https://www.plural.ch/de/facts/28 ### Frauen arbeiten in tiefen Arbeitspensen? 4 von 5 erwerbstätigen Frauen arbeiten mehr als 50%. Gemäss den Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung sowie des Bundesamts für Statistik arbeiteten im Jahr 2024 vier von fünf erwerbstätigen Frauen mit einem Pensum von mindestens 50%. https://www.plural.ch/de/facts/27 ### Ausreichend Ackerland für die Landesversorgung? Mehr als zwei Drittel der hochwertigsten Landwirtschaftsfläche liegt in städtischen oder periurbanen Gebieten. Fruchtfolgeflächen (FFF) gehören zu den wertvollsten Ackerflächen der Schweiz und sind für die Ernährungssicherheit von zentraler Bedeutung. Trotz ihrer strategischen Bedeutung hat die Ausdehnung der Siedlungen und der Ausbau überdimensionierter Bauzonen in den letzten Jahren zu einem erheblichen Verlust an FFF geführt – obwohl Bodenverluste irreversibel sind. https://www.plural.ch/de/facts/26 ### Mehr Frauen in den Arbeitsmarkt? Über 80% der Schweizer Frauen im erwerbsfähigen Alter sind im Arbeitsmarkt; mehr als in den umliegenden Ländern. Im Jahr 2024 lag die Erwerbsquote von Frauen im erwerbsfähigen Alter (15–64 Jahre) in der Schweiz bei 80.8 %. Damit gehört die Schweiz im internationalen Vergleich zur Spitze. In den Nachbarländern liegt die Erwerbsquote deutlich tiefer – zwischen 4.3 und fast 23 Prozentpunkte unter dem Schweizer Wert: In Deutschland beträgt sie 76.5 %, in Österreich 74.2 %, in Frankreich 71.6 % und in Italien lediglich 57.6 %. https://www.plural.ch/de/facts/25 ### Zu wenig Frauen im Arbeitsmarkt? Vier von fünf Frauen im erwerbsfähigen Alter beteiligen sich bereits am Arbeitsmarkt. Seit dem Jahr 2000 ist die Erwerbsquote der Frauen im erwerbsfähigen Alter (15–64 Jahre) deutlich gestiegen – von 71.6 % auf 80.8 % im Jahr 2024. Das entspricht einem Anstieg von 9.2 Prozentpunkten. https://www.plural.ch/de/facts/24 ### Zu wenig Arbeitskräfte? Seit 2000 gibt es in der Schweiz über 1 Million mehr Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) Gemäss der Beschäftigungsstatistik gab es im Jahr 2000 in der Schweiz 3.27 Millionen Beschäftigte (Vollzeitäquivalente). Bis 2024 stieg diese Zahl auf 4.32 Millionen ein Zuwachs von fast 1.05 Millionen Beschäftigten bzw. fast einem Drittel (32 %). https://www.plural.ch/de/facts/23 ### Steigende Krankenkassenprämien? Die Gesundheitskosten pro Einwohner stiegen seit 2000 um 56 %. Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) stiegen die monatlichen Gesundheitskosten pro Einwohner von 498 CHF im Jahr 2000 auf 779 CHF im Jahr 2022 ein Anstieg von 56 %. Im gleichen Zeitraum wuchs die Bevölkerung um 1.59 Millionen Personen, von 7.18 auf 8.78 Millionen (+22 %). Insgesamt erhöhten sich die Gesundheitsausgaben in der Schweiz somit von 42.96 Milliarden auf 82.1 Milliarden CHF, was einem realen Wachstum von 91 % entspricht (inflationsbereinigt mit dem Landesindex für Konsumentenpreise LIK, siehe Hinweis). https://www.plural.ch/de/facts/22 ### Immer mehr Siedlungen? Seit 1997 bis 2018 wuchs die Siedlungsfläche um 16%; obwohl sie pro Kopf gesunken ist. Gemäss den Arealstatistiken des Bundesamts für Statistik (BFS) ist die pro Einwohner beanspruchte Siedlungsfläche zwischen 1997 und 2018 von 403.6 auf 396.4 Quadratmeter (m²) gesunken – ein Rückgang von 1.8%. https://www.plural.ch/de/facts/21 ### Haben wir einen Arbeitskräftemangel? Es pendeln 3 mal so viele Menschen in die Schweiz zum Arbeiten, wie die Stadt Bern Einwohner zählt. Die Anzahl ausländischer Grenzgängerinnen und Grenzgänger in der Schweiz hat sich zwischen 2000 und ​​2024 von gut 149‘000 auf über 405‘000 um rund 256'000 Personen erhöht und damit auf das 2.7-Fache gesteigert. Als Grenzgänger gelten Personen, die in einem EU- oder EFTA-Staat wohnhaft sind, in der Schweiz arbeiten, eine Grenzgängerbewilligung (G-Bewilligung) besitzen und in der Regel mindestens einmal pro Woche an ihren Wohnort im Ausland zurückkehren. Grenzgängerinnen und Grenzgänger können sowohl Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch Selbstständige mit Firmensitz in der Schweiz sein. https://www.plural.ch/de/facts/20 ### Müssen wir unsere Grünflächen schützen? Pro Stunde verlieren wir in der Schweiz rund 2000 m2 an unversiegeltem Boden. Zwischen 1997 und 2009 (Erhebungsperioden siehe Hinweise) stieg die versiegelte Fläche pro Einwohner in der Schweiz von 246 m² auf 256 m². Seither ist sie leicht rückläufig und lag 2018 bei 252 m² – ein Plus von 2.4 % gegenüber 1997. https://www.plural.ch/de/facts/19 ### Alles zubetoniert? In 9 Jahren wuchs die Siedlungsfläche um die doppelte Fläche des Zürichsees. Gemäss der Arealstatistik 2018 des Bundesamts für Statistik (BFS) wuchs die Siedlungsfläche in der Schweiz im Erhebungszeitraum von 2009 bis 2018 durchschnittlich um 7.7 Fussballfelder pro Tag. Zur Siedlungsfläche zählen sämtliche Gebäude, Anlagen und Infrastrukturen für Wohnen, Freizeit (z.B. Pärke oder Golfplätze), Arbeiten (z.B. Schulen oder Bürogebäude) sowie Mobilität (z.B. Strassen). So entstanden innert gerade 9 Jahren 180.6 km2 neue Siedlungsflächen, was der zweifachen Fläche des Zürichsees (88.1 km2) entspricht. https://www.plural.ch/de/facts/18 ### Wohnungsmangel? Über 80% der zusätzlichen Wohnfläche brauchen wir aufgrund des Bevölkerungswachstums. Seit dem Jahr 2000 ist der durchschnittliche Wohnflächenbedarf pro Person in der Schweiz von 44 m² auf​​ 46.6 m² im Jahr 2024 gestiegen, wobei dieser Wert seit 2021 (46.6 m²) schweizweit stagniert, in grösseren Städten wie Zürich, Basel-Stadt oder Genf sogar schon länger. Der Anstieg lässt sich unter anderem durch kleinere Haushalte, höhere Wohnansprüche sowie die alternde Bevölkerung erklären. https://www.plural.ch/de/facts/17 ### Dichtestress? Die Bevölkerung der Schweiz wächst seit 2000 16-mal schneller als in Deutschland. Laut Daten der Weltbank (verschiedene Quellen, siehe Hinweise) ist die Bevölkerung der Schweiz zwischen 2000 und 2024 um 25.4% gewachsen – das entspricht einem Zuwachs von rund 1.8 Millionen Menschen (von 7.18 auf 9.01 Millionen). Dieses Wachstum übertrifft nicht nur dasjenige Deutschlands deutlich, sondern auch jenes weiterer Nachbarländer. In Deutschland stieg die Bevölkerungszahl im selben Zeitraum lediglich um rund 1.3 Millionen Personen (von 82.21 auf 83.52 Millionen), was einem Wachstum von 1.6% entspricht. Damit wuchs die Bevölkerung der Schweiz absolut gesehen um 516’247 Personen mehr – und relativ betrachtet sogar 16-mal so stark wie jene Deutschlands. Ebenfalls wuchs die Schweiz deutlich stärker als Österreich (+14.6%), Frankreich (+12.5%) und Italien (+3.5%). https://www.plural.ch/de/facts/16 ### Ernährungssicherheit? In 9 Jahren schrumpften die Landwirtschaftsflächen um eine Fläche so gross wie der gesamte Kanton Schaffhausen. Gemäss der Arealstatistik 2018 des Bundesamts für Statistik (BFS) nahmen die Landwirtschaftsflächen zwischen 2009 und 2018 (Erhebungszeitraum) durchschnittlich pro Tag um die Fläche von 12.7 Fussballfeldern ab. Zu den Landwirtschaftsflächen zählen unter anderem Naturwiesen und Heimweiden, Alpwirtschaftsflächen, Ackerland sowie Obst-, Reb- und Gartenbauflächen. Im genannten Zeitraum gingen somit insgesamt 298 Quadratkilometer (km²) Landwirtschaftsfläche verloren – eine Fläche, die der Grösse des Kantons Schaffhausen (298.4 km²) entspricht. https://www.plural.ch/de/facts/15 ### Wohnungsnot? Seit 2000 gibt es 1.3 Millionen mehr Wohnungen in der Schweiz. Seit dem Jahr 2000 hat die Anzahl Wohnungen in der Schweiz von 3'569'181 auf insgesamt 4'840'096 zugenommen. Das entspricht einer Zunahme von rund 1.3 Millionen neuen Wohnungen bzw. einem Anstieg von 35.6%. https://www.plural.ch/de/facts/14 ### Zu grosse Wohnungen? Die Wohnfläche neu gebauter Wohnungen ist heute rund ein Viertel kleiner als noch Anfang der 2000er Jahre. Laut der Gebäude- und Wohnungsstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) lag die durchschnittliche Wohnfläche von Neubauwohnungen zwischen 2001 und 2005 bei rund 131.1 m². Bei Wohnungen, die zwischen 2021 und 2023 entstanden, beträgt sie im Schnitt nur noch 99.1 m² – ein Rückgang um 32 m² oder fast ein Viertel (24.4 %). https://www.plural.ch/de/facts/13 ### Wasser sparen? Pro Person ist der Wasserverbrauch seit 2000 um über 30% gesunken. Gemäss dem Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches (SVGW) wurden im Jahr 2023 insgesamt 925.4 Milliarden Liter (925.4 Millionen Kubikmeter) Wasser gewonnen. Das entspricht einem Rückgang von 13.2 % gegenüber dem Jahr 2000 (1066 Milliarden Liter). https://www.plural.ch/de/facts/12 ### Dichtestress? Die Schweiz wuchs seit 2000 um knapp 1.9 Millionen Einwohner; jährlich um eine Stadt St. Gallen. Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) ist die Bevölkerung der Schweiz zwischen dem 1. Januar 2000 (7.16 Millionen Einwohner) und dem 31. Dezember 2024 (9.05 Millionen) um 1.89 Millionen Menschen gewachsen. Dieses Wachstum entspricht beispielsweise der Einwohnerzahl von 4.4-mal Zürich, 14.0-mal Bern, 24.5-mal St. Gallen, 30.2-mal Lugano oder gar 49.5-mal Chur. https://www.plural.ch/de/facts/11 ### Strom sparen? Der Stromverbrauch pro Einwohner ist seit 2000 um 12 % gesunken. Der Stromendverbrauch in der Schweiz ist zwischen 2000 und 2024 insgesamt von 52.37 auf 57.51 Terawattstunden (TWh) gestiegen – ein Plus von 9.8 % oder 5.14 TWh. Das ist mehr, als das inzwischen stillgelegte Kernkraftwerk Mühleberg pro Jahr produziert hat (rund 3.00 TWh). https://www.plural.ch/de/facts/10 ### Gemüse vom Bauern im Dorf? Die landwirtschaftliche Nutzfläche pro Einwohner nahm seit 2000 um fast ein Viertel ab. Gemäss der landwirtschaftlichen Strukturerhebung (STRU) hat die landwirtschaftliche Nutzfläche in der Schweiz zwischen 2000 und 2024 um 3 % abgenommen – von 1’072’492 auf 1’040’512 Hektaren (ha). Diese Zahlen decken nur die Nutzfläche von grösseren Betrieben ab (siehe Hinweise) und enthalten ebenso keine Sömmerungsweiden (Weiden in Höhenlagen, die nur extensiv und saisonal genutzt werden). https://www.plural.ch/de/facts/9 ### Mehr Platz zum Wohnen? Seit 2000 wachsen die Ansprüche pro Bewohner viel langsamer. Gemäss der Gebäude- und Wohnungserhebung des Bundesamts für Statistik (BFS) stieg die durchschnittliche Wohnfläche pro Bewohner von 1980 bis 2000 (20 Jahre) um 10 m2 (34 auf 44 m2). Seit 2000 ist gemäss Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) das Wachstum stark abgeflacht. https://www.plural.ch/de/facts/8 ### Stau am Gotthard? Seit 2000 gibt es über 7-mal mehr Staustunden in der Schweiz. Im Jahr 2024 belief sich die Anzahl Staustunden auf Schweizer Strassen auf insgesamt 55’569 Stunden (h) – das entspricht dem 7.2-Fachen des Werts von 2000 (7’711 h). https://www.plural.ch/de/facts/7 ### Zu viel Abfall? Seit 2000 verursacht jeder Einwohner 1-2% mehr Siedlungsabfälle, insgesamt stieg die Menge um 28%. Gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) stiegen die jährlichen Siedlungsabfälle pro Einwohner von 658.77 kg im Jahr 2000 um 10.23 kg auf 669 kg im Jahr 2023 an (+ 1.6%). https://www.plural.ch/de/facts/6 ### Die Klimaziele der Schweiz sind pro Einwohner um fast das Doppelte übertroffen worden. Gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) reduzierte die Schweiz ihre inländischen Treibhausgasemissionen pro Einwohner von 1990 bis 2020 um 38%, bis 2023 sogar um 44.1%. Damit hätte die Schweiz–pro Kopf betrachtet–die gesetzten Klimaziele um fast das Doppelte übererfüllt. https://www.plural.ch/de/facts/5 ### Ernährungs­sicherheit? Die Schweiz hat eine 6 mal tiefere Ackerfläche pro Kopf als Frankreich. Die Ackerfläche, welche in der Schweiz pro Einwohner zur Verfügung steht, beträgt 4.5 Aren (a). Diese Fläche entspricht einem Quadrat von ungefähr 21 auf 21 Metern (450 m2, 1 a = 100 m2). https://www.plural.ch/de/facts/4 ### Mehr Güter via Schiene transportieren? Zwei Drittel des Güterverkehrs in der Schweiz entfällt auf Transit durch die Schweiz. 70% des Güterverkehrs entfallen auf den Transitverkehr, während 8% auf den Import und Export sowie 22% auf den nationalen Verkehr entfallen. Die Angaben basieren auf Tonnenkilometern – einer Maßeinheit, die sowohl die transportierte Menge als auch die zurückgelegte Strecke berücksichtigt. https://www.plural.ch/de/facts/3 ### Wir spüren den Ärztemangel - trotz 69% mehr Ärzte in der Schweiz als im Jahr 2000. Zwischen 2000 und 2024 hat die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz von 25‘216 auf 42‘602 zugenommen. Das entspricht einer Zunahme von 17‘386 Ärzten oder 69%. https://www.plural.ch/de/facts/2 ### Wohnungsmangel? Pro Jahr werden 45% mehr neue Wohnungen gebaut als noch im Jahr 2000. Im Jahr 2000 wurden 32‘214 neue Wohnungen gebaut. 2023 wurden 46‘731 neue Wohnungen gebaut, was einer Zunahme von 45% gegenüber dem Jahr 2000 entspricht. https://www.plural.ch/de/facts/1 ## Petitions ### Gleiche Chancen für jedes Kind: Freiwillige Vorschule ab dem ersten Lebensjahr Kantonsrat des Kantons Zürich https://www.plural.ch/de/petitions/2 ### Subventionen für Fleisch und Tierprodukte abbauen. National- und Ständerat https://www.plural.ch/de/petitions/1